Nebenan angekommen - Der Thüringer Engagementfonds

Informationsportal

Studie über bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration

Wie kann eine realistische Perspektive für die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt aussehen? Die Bertelsmann Stiftung ermittelt anhand von fünf lokalen Beispielen einen Ansatzpunkt. Unter dem Titel "'Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge? – Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!' Über bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration" zeigt die Studie, dass freiwilliges Engagement ein erfolgversprechendes Instrument zur Hinführung zum Arbeitsmarkt darstellt. Wir sollten auf die Kraft der Zivilgesellschaft setzen, umso mehr als dieser Integrationsweg zukünftig noch relevanter wird, da die Geflüchteten mit ihren mittlerweile erworbenen Deutschkenntnissen besser für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind.

Online-Portal für Ehrenamtliche in der Geflüchtetenarbeit der VHS

Unter dem Slogan „Wir gestalten Integration!“ hat der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. gemeinsam mit dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen ein Online-Portal entwickelt, das sich speziell an Engagierte richtet, welche Geflüchtete aktiv dabei unterstützen in Deutschland anzukommen und am Alltag teilzunehmen.

Details hierzu erhalten Interessierte unter: https://vhs-ehrenamtsportal.de/.

 

 

Neue Auflage des Info-Heftes Flucht und Asyl in Thüringen 2018

Das Projekt [CoRa] – Contra Rassismus, Pro Migration und Asyl des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. und des Flüchtlingsrat Thüringen e.V. veröffentlicht die neu überarbeitete Auflage des Info-Heftes  Flucht und Asyl in Thüringen - Flüchtlinge unterstützen, Diskriminierung entgegentreten.

Die Infobroschüre liefert grundlegende Informationen zu den Themen Flucht und Asyl in Thüringen, um Vorurteilen und Fehlinformationen entgegenzutreten. Außerdem werden Hinweise für die Entgegnung bei antidemokratischer Stimmungsmache geliefert. Damit sollen all diejenigen gestärkt werden, die sich für Geflüchtete und gegen Rassismus einsetzen möchten.


Das Info-Heft kann auch kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden unter: blumenthal(at)fluechtlingsrat-thr.de.
Bitte geben Sie dabei die gewünschte Stückzahl und Ihre Adresse an.

Fakten zur Asylpolitik 2018

Die aktualisierte Auflage enthält eine Übersicht der wichtigsten Zahlen für das erste Halbjahr 2018 – u. a. zu Asylanträgen, Herkunftsländern, Schutzquoten oder der Aufenthaltsbeendigung. Es erläutert auch das Asylverfahren sowie die Regelungen für den Zugang zu Bildung und Arbeit für Flüchtlinge in Deutschland. Darüber hinaus fasst das Papier aktuelle EU-weite Asylstatistiken und die Grundlagen europäischer Asylpolitik zusammen. 

Herausgeber: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Hinweise zum neuen "Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten"

Am 15. Juni 2018 hat der Bundestag das "Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten (Familiennachzugsneuregelungsgesetz)" beschlossen. Die wichtigsten Neuerungen des Gesetzes sollen zum 1. August 2018 in Kraft treten. Laut dem DRK-Suchdienst liegen bei Beratungsstellen bereits zahlreiche Anfragen dazu vor, wie der Familiennachzug zu subsidiär schutzberechtigten Personen ab August 2018 gestaltet werden soll. Daher hat der Suchdienst eine neue Ausgabe seiner Fachinformation herausgegeben, die eine vorläufige Orientierung über die Inhalte des neuen Gesetzes ermöglichen soll.

Herausgeber: DRK-Suchdienst, Stand: 04.06.2018

Handbuch für Ehrenamtliche: Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen?

In den vergangenen Jahren haben sich viele Menschen in Deutschland für die Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen ehrenamtlich engagiert. Auch bei der Integration in Ausbildung und Arbeit ergänzt die Unterstützung durch Ehrenamtliche die Angebote von Beratungsstellen, Jobcentern und Arbeitsagenturen sowie Kammern und Arbeitgebern. Um diese Zusammenarbeit effektiv und nachhaltig zu gestalten, möchte diese Broschüre Freiwilligen Wissen und Tipps zur Begleitung von geflüchteten Menschen bei der Integration in Arbeit vermitteln. Das Handbuch bietet einen Überblick zu den Themen „Wege in Arbeit und Ausbildung“, „Teilnahme an Sprachkursen“ sowie „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse“.

Herausgeber: NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge und DRK
Erscheinungsdatum: April 2018

Gesundheitsfilme des Deutschen Roten Kreuzes in 6 Sprachen

Wie kann unser Gesundheitssystem Geflüchteten und Migranten am verständlichsten nahe gebracht werden?
Die Kurzfilme des Deutschen Roten Kreuzes sollen zugewanderten Menschen ermöglichen, sich besser über das Gesundheitswesen, die medizinische Versorgung und Prävention zu informieren.
Sie können außerdem die Arbeit von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen sowie von Sprach- und Integrationskursen unterstützen.

Die Transparenz des Asyl- und Aufnahmesystems für Flüchtlinge

Damit die Integration von Flüchtlingen gelingt, ist u. a. entscheidend, wie gut diese die Regelungen, Prozesse und Institutionen des Asyl- und Aufnahmesystems durchschauen. Der Policy Brief des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung zeigt anhand von Interviews mit Asylsuchenden: Flüchtlinge wissen darüber zu wenig. Er geht der Frage nach, woran dies liegt und wie derzeit Informationen an Flüchtlinge vermittelt werden. Er gibt Handlungsempfehlungen für Akteurinnen und Akteure im Bereich der Integration von Flüchtlingen, die darauf zielen, das Asyl- und Aufnahmesystem für Flüchtlinge verständlicher und sie selbst somit handlungsfähiger zu machen.

Handreichung für Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit im Kontext von Trennung

Ehrenamtliche Hilfe bedeutet (fast) immer: Begegnung, In-Beziehung-Treten, Eingehen von Bindungen, aber auch sehr oft: Ablösung, Loslassen und Trennung. Besonders wenn eine enge freundschaftliche Bindung entstanden ist, fällt der Abschied schwer. Die vom Erzbistum Paderborn herausgegebene Handreichung bietet Anregungen, Tipps und Erklärungen, wie Abschiede gestaltet werden  können, damit Wertvolles auf Dauer gut in Erinnerung behalten und Schmerzliches losgelassen werden kann.

Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“

2015 war der Sommer der Projekte. Im Umgang mit den durch Zuwanderung gegebenen Herausforderungen erwies sich die Zivilgesellschaft als außerordentlich kreativ und stellte sich neu auf. Jetzt ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Was hat sich bewährt, wo und wie konnte Nachhaltigkeit hergestellt werden? Welche Rolle spielte dabei ein gelingendes Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteuren?

Die vom Rat für Migration (RfM) herausgegebene Studie fragt aber auch nach den Gründen für gescheiterte Projekte: Wo und warum konnte das Engagement nicht durchgehalten werden? Schließlich werden die Folgen für die politische Kultur diskutiert: Wie hat das Engagement das Selbstverständnis der Zivilgesellschaft in Deutschland verändert?

Studie zum Engagement in der Flüchtlingshilfe

Der vorliegende Ergebnisbericht des Instituts für Demoskopie Allensbach informiert über das Engagement in der Flüchtlingshilfe seit 2015. Das Institut hat in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage unter anderem Informationen zu den Motiven und der Bedeutung des Einsatzes von Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe sowie deren Erfahrungen erhoben.

Fachdienst Thüringen

Der Fachdienst für Integration und Migration Thüringen bietet eine Liste verschiedener Organisationen und Institutionen, die Geflüchteten- und Integrationsarbeit in Thüringen leisten.

 

 

Bundesregierung stellt Newsletter ‚Migration und Integration‘ vor.

Via elektronischem Newsletter können sich BürgerInnen nun immer auf dem Laufenden halten lassen. Themen wie Flüchtlings- und Integrationspolitik der Regierung werden hier transparent gestaltet, aber auch gute Beispiele für eine gelebte Integration werden regelmäßig im Newsletter vorgestellt und sollen zu weiteren Projekten motivieren.

Abonnieren können Sie den Newsletter ‚Migration und Integration‘ hier.

Unter #WastustDu, dem Hashtag der Bundesregierung, finden sich außerdem zahllose Beispiele engagierter Menschen. Helfen Sie vor Ort bei Sprachkursen, Willkommensfesten oder sind Sie „Bufdi“ im Kindergarten?

Auch von Ihrem Engagement können sich Ihre MitbürgerInnen inspirieren lassen!

E-Book “#Ankommen. Junge Geflüchtete in NRW”

Das Programm #Ankommen, welches die Stiftung Bürgermut gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung 2017 umgesetzt hat, unterstützte sowohl Ehren- als auch Hauptamtliche, die in Form von Initiativen und Projekten mit jungen Geflüchteten in NRW arbeiten. Das E-Book stellt herausragende Einzelprojekte vor, macht die Ergebnisse von Barcamps sowie Workshops zugänglich und listet Tipps & Tools auf.
Denn: gute Ideen sollen stets geteilt werden, damit sie an vielen Orten ihre Wirkung entfalten können.

Publikation: Wie interkulturelle Öffnung im Ehrenamt gelingt

Sozialwirtschaftliche Einrichtungen wie Vereine, Verbände und Stiftungen stellen für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland wichtige Infrastrukturen bereit. Damit diese rund 360.000 Organisationen gesellschaftlichen Zusammenhalt in seiner ganzen Breite fördern können und Vielfalt als Selbstverständlichkeit gelebt wird, sind chancengleiche Zugänge aller Menschen zu ihnen die zentrale Voraussetzung. Dieses Ziel  nimmt die vorliegende Publikation der ZiviZ gGmbH auf, welche Möglichkeiten aufzeigt, das Thema der Interkulturellen Öffnung anzugehen und weiter voranzubringen. Neben einem 4-Stufen - Plan wird der Leitfaden durch zahlreiche Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise, Übungen sowie einen umfangreichen Serviceteil mit Anlaufstellen ergänzt.

Thüringer Gemeinschaftsunterkunfts- und Sozialbetreuungsverordnung

Seit 1. September 2018 ist die neue Thüringer Gemeinschaftsunterkunfts- und
Sozialbetreuungsverordnung (ThürGUSVO)
in Kraft. Sie regelt die
Mindestbedingungen für den Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften und die
soziale Betreuung und Beratung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in
Thüringen.

Die neue Verordnung stellt klar, dass bei der Unterbringung den Bedarfen
von besonders Schutzbedürftigen Rechnung zu tragen ist und Schutz vor
Gewalt gewährleistet sein muss. Bis spätestens August 2019 sind zudem
unterkunftsspezifische Schutzkonzepte, u.a. auch zur Identifizierung
besonders Schutzbedürftiger, zu erstellen.

Herausgeber: Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

 

 

Erstorientierungskurse für Asylbewerber/-innen in Thüringen

Ende 2017 ist das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angestoßene Programm "Erstorientierung und Deutsch lernen für Asylbewerber" gestartet. Es richtet sich primär an Asylbewerber/-innen während der Zeit ihrer Ankunft in Deutschland bis zur Entscheidung über ihren Asylantrag. Sind darüber hinaus Plätze frei, können auch Asylbewerber/-innen mit guter Bleibeperspektive einen Kurs besuchen, vorausgesetzt, die Teilnahme an einem Integrationskurs ist (noch) nicht möglich. Ziel des Programms ist es, die Orientierung in Deutschland zu unterstützen.
Ein Informationspapier mit FAQs, das zugrunde liegende Kurskonzept sowie der in den Sprachen Arabisch, Dari, Pashto Englisch und Deutsch verfügbare Flyer stehen online zum Herunterladen bereit. Fragen zu beginnenden Kursen und Organisatorischem können direkt an die Ansprechpartner/-innen der Thüringer Koordinierungsstellen gerichtet werden. 

Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

Im Flüchtlingsrat Thüringen e.V. sind Engagierte und Interessierte des Flüchtlingsbereichs sowie Aktive aus Menschenrechtsgruppen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien politisch unabhängig zusammengeschlossen. Der Flüchtlingsrat setzt sich für gute und faire Asyl-, Lebens- und Aufnahmebedingungen von Flüchtlingen ein und versteht sich als eine Thüringer Netzwerkstelle für diesen Themenbereich. Außerdem setzt er sich für den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen ein, ist Mitglied der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL und mit den Flüchtlingsräten anderer Bundesländer vernetzt.

Beim Flüchtlingsrat finden Sie wissenswerte Arbeitshilfen zu den Themen Flucht und Asyl, können Angebote zu Seminaren/Workshops wahrnehmen oder sich regelmäßig via Newsletter informieren lassen.

Das Thüringer Integrationskonzept steht zum Herunterladen bereit

Das im November 2017 vom Kabinett verabschiedete "Thüringer Integrationskonzept - für ein gutes Miteinander" ist nun online auf der Seite der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge abrufbar.

Während des Entstehungsprozesses des Konzeptes waren sämtliche Akteure der öffentlichen als auch freien Integrationsarbeit aufgerufen, sich mit ihren Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aktiv einzubringen.
Entstanden ist ein auf 9 Handlungsfeldern aufbauender Aktionsplan, dessen Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden sollen.

Kurz vorgestellt: das Netzwerk für Integration der Landeshauptstadt Erfurt

Es handelt sich um ein Bündnis aus ca. 70 Akteuren der Integrationsarbeit aus Erfurt, dem Behörden, Ämter, Unternehmen, Migrationsvereine und freie Initiativen Erfurts angehören. Das Netzwerk ist bestrebt, praxis- und gemeinwesenorientierte Eingliederungshilfen in Erfurt zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Auf dieser Basis sollen die Organisationsfähigkeiten und Selbsthilfekräfte von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen gefördert werden. Neben mehrmals jährlich stattfindenden Netzwerktreffen und AG-Sitzungen pflegt das Bündnis ein umfangreiches Informationsportal zu Beratungs- und Bildungsleistungen sowie Kultur- und Sportprogrammen Erfurts und freut sich über zahlreiche Teilnehmende verschiedener Nationalitäten. 

Publikation: Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland

Seit 2015 hat kaum ein anderes Thema Deutschland so sehr bewegt wie die Aufnahme und gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen in Deutschland. Allzu häufig fehlt in öffentlichen Debatten jedoch die Sicht der Flüchtlinge selbst. Eine gemeinsame Studie des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung stellt genau diese Perspektive ins Zentrum und leitet daraus politische Handlungsempfehlungen ab.

Für die Studie "Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland" wurden 62 Asylsuchende in qualitativen Interviews befragt, die zu diesem Zeitpunkt erst kurze Zeit in Deutschland waren und (noch) keinen sicheren Aufenthaltsstatus hatten.

Die Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Landesweite Plattform 'Thüringen hilft'

Finanziert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft entwickelte die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) ein Portal, dass sowohl Helfer als auch Hilfesuchende zusammenbringen soll.

Die Bündelung von Angeboten und Hilfegesuchen soll maßgeblich zur Transparenz der zahllosen Initiativen bürgerschaftlichen Engagements in Thüringen beitragen. Da neue MitbürgerInnen die vielschichtigen Abläufe und Regelungen in Deutschland, z.B. auf Ämtern, zu Beginn kaum fassen können, tragen auch Akteure der Wirtschaft und andere Ministerien zur Informationsplattform bei. So informiert auf www.thueringen-hilft.de das Thüringer Arbeits- und Sozialministerium über Zugangsvoraussetzungen für Arbeit und Ausbildung, über das duale Berufsbildungssystem und die Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland.

Die Stiftung möchte alle Engagierten ermutigen diese Möglichkeit der Transparenz zu nutzen, denn nur wenn alle aktiv werden, können Hilfesuchende von solch einem allumfassenden Angebot profitieren. Als Akteure können Sie hier Ihre Institution/ Ihre Initiative jederzeit selbst online einpflegen.

Unmittelbare Hilfe für Geflüchtete ohne Verlust der Gemeinnützigkeit

Die 16 Finanzminister der Bundesländer einigten sich 2015 auf „Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge“ und erklärten diese zusammenfassend im Schreiben vom 22.September 2015.

Hier nach können gemeinnützige Vereine zweckungebundene Spenden, auch ohne entsprechende Satzungsgrundlage, unmittelbar zur Unterstützung von Flüchtlingen verwenden. Die Befreiung vom Mitgliedsbeitrag für Geflüchtete stellt ebenfalls ein wichtiges Werkzeug zur Integration dar. Auch hier können Vereine ohne entsprechende Satzungsregelung handeln und brauchen nicht um den Verlust ihrer Gemeinnützigkeit fürchten.